
FEEL.GOOD.LIVING. ist eine Seite für Inspiration, kleine Alltagsimpulse und ausgewählte Rezepte aus meinem kommenden Kochbuch. Außerdem erhalten Sie/ bekommst du einen Einblick in meine Lieblingsprodukte, die meinen Alltag bereichern, unterstützen und tagsüber begleiten.
Morning Glow - für einen guten Start in den Tag
Viele Menschen starten morgens ganz pragmatisch: Schnell einen Kaffee im Stehen getrunken, vielleicht hastig ein Toast herunter geschlungen – mehr ist oft nicht drin zwischen Wecker und Arbeitsbeginn. Manchmal fällt das Frühstück sogar ganz aus, weil die Zeit einfach nicht ausreicht.
Trotzdem: Der Morgen beeinflusst uns, wie wir uns fühlen und wie wir durch den Tag kommen.
Ein Frühstück muss nicht perfekt sein, aber es sollte bewusst gewählt werden. Selbst kleine morgendliche Routinen wie ein warmer Porridge, ein Smoothie und ein ruhiger Moment wirken stärkend, regulierend und schenken dir Energie für einen erfolgreichen Tag.
Walnuss-Hafer-Smoothie
Nussig. Sättigend. Auch ideal zum Mitnehmen.
Ein Frühstück zum Trinken – unkompliziert, nährstoffreich und perfekt für Tage, an denen du schnell raus musst, aber trotzdem gut versorgt sein willst.
Viele von uns trinken morgens zu wenig – der Körper ist noch im Ruhemodus, das Glas Wasser bleibt stehen, der Kaffee entwässert zusätzlich. Genau hier ist ein Smoothie ideal: leicht, flüssig und dabei trotzdem sättigend.
Die Kombination aus Hafer, Banane und Walnüssen liefert langanhaltende Energie und wichtige Nährstoffe, während Leinsamen dein Herz und dein Gehirn mit Omega-3 versorgen. Zimt oder Vanille verleihen dem Ganzen eine sanft-warme Note.
Für 2 Portionen
2 gehäufter EL glutenfreie Haferflocken
2 gehäufter EL Haferkleie
10 Walnüsse (grob gehackt)
500 ml ungesüßter Soja -, Mandel- oder Hafermilch
2 TL Chiasamen
1 TL Zimt
1 EL Apfeldicksaft oder 1 TL Honig
optional: ½ Banane für extra Cremigkeit oder 2 Datteln für mehr Süße
1. Zutaten in einem Mixer fein pürieren
2. Je nach Konsistenz mit etwas Pflanzendrink anpassen
3. In ein Glas füllen und idealerweise frisch genießen – oder als Frühstück To go mitnehmen
Add-On: Für mehr Eiweiß Boost nehme ich noch 1 EL neutrales Eiweißpulver dazu.
Nutrition facts:
Mandelmilch, Cashewmilch und Kokosmilch gelten als eher basisch, weil sie nicht aus Getreide bestehen. Sie unterstützen daher deinen Säure-Basen-Haushalt und sind gut verträglich, vor allem bei empfindlicher Verdauung oder stiller Entzündung.
Hafermilch wirkt leicht säurebildend, enthält aber wertvolle Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate – gut für die Energie und Blutzuckerbalance.
Sojamilch ist die eiweißreichste Pflanzenmilch.
Aber nicht für jeden ist Sojamilch gleich gut.
Wer sollte KEINE Sojamilch trinken?
- Für Menschen mit Sojaallergie
- Für Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen (Hashimoto)
Aus der Praxis für Hashimoto Parienten: innen
In meiner Praxis begleite ich seit vielen Jahren Menschen mit Hashimoto. Dabei zeigt sich immer wieder, wie stark Ernährung das Wohlbefinden beeinflussen kann – besonders am Morgen, wenn der Körper noch sensibel reagiert.
Viele Frühstücksideen enthalten pflanzliche Milchalternativen doch nicht jede ist automatisch schilddrüsenfreundlich. Besonders bei industriell hergestellten Sorten lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste
- Viele industriell hergestellten Haferdrinks werden enzymatisch behandelt:
Dabei spalten Enzyme die enthaltene Stärke in Zuckerbausteine wie Maltose und Glukose. Das sorgt für eine cremige Konsistenz – kann aber den Blutzucker stark beeinflussen und stille Entzündungen fördern
- Mandelmilch enthält meistens keine Enzyme, dafür aber Zusätze oder Aromen, die bei Hashimoto kritisch sein können.
- Soja – basierte Produkte enthalten sogenannte Goitrogene, die die Jodaufnahme hemmen. Bei regelmäßiger Einnahme von Schilddrüsentabletten kann Soja die Aufnahme und Wirkung des Medikamentes stören und den Hormonhaushalt beeinträchtigen, besonders wenn gleichzeitig ein oft unbemerkter Jodmangel besteht
- Auch Menschen mit Histaminintoleranz reagieren empfindlich auf Soja:
Sowohl die Sojabohne selbst als auch viele daraus hergestellten Produkte
gelten als Histaminliberatoren, das heißt, sie können die Freisetzung von
Histamin im Körper fördern – selbst, wenn sie nicht viel Histamin enthalten
Diese Hinweise beziehen sich ausschließlich auf die Ernährung bei Hashimoto. Für gesunde Menschen oder andere Krankheitsbilder gelten andere Maßstäbe.
Und wenn es morgen noch schneller gehen muss: Mein TIPP: Bereite dir einen Shot in 10 Sekunden zu und genieß ihn
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Homemade statt Takeaway - schnell und raffiniert
An manchen Tagen nützt selbst der beste Plan nichts – weil einfach keine Zeit bleibt. Früher habe ich dann schnell vom Döner Laden bei uns um die Ecke etwas mitgebracht und fühlte mich danach eher noch ausgelaugter als gestärkt.
Heute mache ich es anders: gerade wenn es stressig wird, setze ich lieber auf kreative, schnelle Ideen, die mir Energie schenken.
So bleibt Essen auch an hektischen Tagen das, was es sein soll:
eine kleine Auszeit und echte Kraftquelle
Ich habe die Rezepte mit den Gedanken zusammengestellt, dass schnelle Küche nicht oberflächlich sein muss – ganz im Gegenteil:
Mit ein paar klugen Kniffen wird aus wenigen Zutaten eine raffinierte Mahlzeit, die nicht nur satt, sondern auch zufrieden macht und gesund ist.
Warmer Tomaten-Feta-Salat mit Zitronenöl
Dieser warme Salat ist ein mediterraner Hochgenuss mit wenigen, aber kraftvollen Zutaten: reife Tomaten, cremiger Feta, frischer Zitronenabrieb und bestes Olivenöl. Wir genießen ihn gern an heißen Sommertagen – als leichte Hauptspeise, Beilage oder Vorspeise. Er ist so lecker, dass ich dir empfehle, gleich die doppelte Menge zuzubereiten.
4 reife Tomaten (z. B. Roma oder Ochsenherz)
200 g Feta (am besten Bio)
3 EL Olivenöl, kaltgepresst
Saft und Abrieb von 1 Bio-Zitrone
1-2 rote Zwiebeln
frisches Basilikum oder Oregano
Salz, schwarzer Pfeffer, Lieblingsgewürze
1 TL Honig oder Dattelsirup
1. Tomaten in Stücke schneiden. Feta zerbröseln oder würfeln. Zwiebel in feine Ringe schneiden
2. Alles in eine kleine Auflaufform geben, mit 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen.
3. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 10–15 Minuten garen, bis der Feta leicht gebräunt und die Tomaten saftig sind.
4. In der Zwischenzeit das Zitronenöl anrühren: 1 EL Olivenöl, Zitronensaft und -abrieb, eine Prise Salz, etwas Pfeffer und – wenn gewünscht – einen Hauch Honig gut verrühren.
5. Die warme Mischung aus dem Ofen nehmen, mit dem Zitronenöl beträufeln und mit frischen Kräutern bestreuen. Sofort servieren oder lauwarm genießen.
Add‑On: Für noch mehr Geschmack kannst du die geschnittenen Zwiebeln während der 10‑minütigen Ruhezeit mit einem Spritzer Zitronensaft, einer Prise Salz oder ein wenig Olivenöl verfeinern. Das macht sie noch milder, aromatischer und bringt zusätzliche Frische ins Gericht.
Nutrition Facts: Warum Zwiebeln 10 Minuten ruhen sollten
Das kurze Ruhenlassen von frisch geschnittenen Zwiebeln, ca. 10 Minuten, ist weit mehr als ein kleiner Küchentrick. Beim Schneiden werden natürliche Schwefelverbindungen aktiviert, die sich in dieser Zeit vollständig entwickeln können.
Dadurch entstehen mehr bioaktive Pflanzenstoffe, die für deinen gesundheitlichen Nutzen bekannt sind.
Gleichzeitig werden die Zwiebeln milder und verträglicher, da sich die schärferen Verbindungen abbauen. Ein winziger Schritt mit großem Effekt — für Geschmack, Bekömmlichkeit und Nährstoffkraft.
Health facts: Warum rote Zwiebeln besonders wertvoll sind
Rote Zwiebeln enthalten deutlich mehr Antioxidantien, darunter Anthocyane, die weißen Zwiebeln fehlen.
Diese farbgebenden Pflanzenstoffe werden mit Herzschutz, entzündungshemmenden Effekten und einer möglichen krebspräventiven Wirkung in Verbindung gebracht.
Ich bereite sie in schönen Auflaufformen von Grün und Form zu – so wird aus einfachen Zutaten ein echtes Wohlfühlerlebnis.
Bei mir findest du eine Auswahl an Formen und Schalen, die sich perfekt eignen, um gesunde Alltagsgerichte ansprechend zu präsentieren. Denn gutes Essen beginnt nicht nur mit den Zutaten, sondern auch mit dem Gefühl, das es auslöst.







